Glück ist kein Zufall

„Glück ist kein Geschenk der Götter,
sondern die Frucht innerer Einstellung.“

– Erich Fromm, 1900-1980, Psychoanalytiker und Sozialpsychologe –

 

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Die Glücksforschung ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich aus verschiedensten Fachrichtungen zusammensetzt (z.B. Psychologie, Neurobiologie, Philosophie,…) und die Bedingungen des Zustands „Glück“ erforscht. Ziel dieser Untersuchungen ist es, die Maximierung von Glück zu ermöglichen, indem durch Aufklärung und Anwendung der erforschten Prämissen alle Menschen die Möglichkeit erhalten, ihren eigenen Glücks-Zustand zu beeinflussen.

Die vier grundlegendsten Erkenntnisse der Glücksforschung zeigen, dass es gar nicht so schwer ist, Glück zu empfinden – auch wenn es uns häufig anders vorkommt.

1. Glück ist subjektiv. Jeder definiert für sich selbst, was Glück bedeutet und wann man es empfindet.

2. Äußere Begebenheiten wie Alter, Geschlecht oder Wohlstand sind für den Glückszustand weitestgehend unerheblich.

3. Glück empfinden nicht die, denen nie etwas Negatives passiert, sondern jene, die sich unvorhergesehenen Geschehnissen am besten anpassen. Unbeschwertheit macht glücklich.

4. Wer sich für einen Glückspilz hält, erfährt mehr Glück, da den positiven Ereignissen mehr Aufmerksamkeit zu teil kommt als den schlechten.

Gerade der letzte Punkt betont, dass Glück von uns selbst abhängt. Schenken wir den glücklichen Erinnerungen und positiven Emotionen immer wieder Raum in unserem Kopf und Leben, sind wir
auch in Gegenwart und Zukunft glücklicher. In der Psychologie nennt sich dieser Effekt Selbsterfüllende Prophezeiung.

Wie wir wissen, ist unser Gehirn ein Muskel, der trainiert werden kann. Beanspruchen wir häufig die linke Gehirnhälfte, indem wir uns an schöne Dinge erinnern oder lustige Filme ansehen, so ist diese stärker ausgeprägt und kann auch im Alltag häufiger aktiv werden. Glück ist demnach also kein Zufall, sondern kann aus unseren Handlungen und Gedanken erwachsen.