Selbstfürsorge bedeutet auch „Zeit für mich“

Eine kleine Anekdote: Zu Besuch bei Mama

Du hast dich am Freitag nach der Arbeit direkt ins Auto gesetzt und auf den Weg zu deinen Eltern gemacht. Warst schon länger nicht mehr dort und wusstest, sie würden sich sehr freuen dich zu sehen. Als du in deinem verschlafenen Heimatort angekommen bist und die schmale Einfahrt zwischen den gepflegten Vorgärten hinauf fährst, fühlst du dich an deine Kindheit erinnert. Schon öffnet sich die Tür und deine Mutter winkt dir zu. Die vergangenen Jahre haben sie gezeichnet, doch das unterstreicht nur noch stärker ihr freudiges Strahlen. Du weißt, was sie gleich sagen wird: „Hallo Schätzchen, wie geht es dir? Komm erst mal rein. Das Essen ist schon fertig. Bist du hungrig? Bestimmt bist du das, du siehst dünn aus. Hast du abgenommen? Isst du nicht ausreichend? Ein wenig blass bist du auch, wenn ich mir das so ansehe. Du arbeitest zu viel!“

 

Strand

Kennen Sie solche Momente? Oder sind Sie vielleicht selbst die liebenswürdige Mutter, die sich um ihre erwachsen gewordenen Kinder sorgt? Wenn Frauen zu Müttern werden, entwickeln sie das natürliche Bedürfnis, die Familie zu schützen und für ihr Wohlergehen zu sorgen. Das ist wunderbar. Doch genau diese mütterliche Fürsorge sollten wir auch uns selbst zukommen lassen. Sobald wir aus dem Schoße der Eltern heraus gewachsen sind, gibt es zwar noch immer Familienmitglieder, Freunde oder Partner die sich um uns kümmern. Doch niemand kann diese Aufgabe besser übernehmen als wir selbst! Vielen Menschen – Frauen wie Männern – fällt dies aber schwer. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen heute ein paar hilfreiche Tipps zu mehr Selbstfürsorge mit auf den Weg geben.

Körper Geist Seele

 

 

Achten Sie auf ihren Körper!

Mit diesem Leitspruch werben unter anderem auch Fitnessstudios oder biologische Lebensmittelmarken. Doch es geht nicht nur um die gesundheitsorientierte Fürsorge, sondern auch um die liebevolle. Wann waren Sie das letzte Mal dankbar für Ihren funktionierenden Körper? Pflegen Sie doch zum Beispiel Ihre Haut mit einem ausgiebigen Bad, einer verwöhnenden Creme oder duftenden Maske. Das äußerliche Wohlgefühl beeinflusst schnell auch den inneren Gemütszustand.

Achten Sie auf ihre Seele!

Jeder Mensch genießt anders. Der eine liebt die Oper, der andere erfreut sich an abstrakter Kunst und wieder andere wissen eine selbstgekochte Mahlzeit zu schätzen. Gönnen Sie sich genug Raum für diese Genussmomente. Laden Sie Freunde dazu ein oder nutzen Sie die Zeit einfach für sich selbst. Ganz wie Sie mögen.

Lieben Sie sich selbst!

Dies ist wahrscheinlich der größte Schritt und somit auch der, der am meisten Übung erfordert. Beginnen Sie damit, sich selbst zu verzeihen. Egal  welchen noch so kleinen Fehler Sie begangen haben, es ist möglich dass Sie sich immer noch darüber ärgern – auch wenn er in der Vergangenheit liegt. Schütteln Sie dieses Gefühl ab, akzeptieren Sie die Vergangenheit und konzentrieren Sie sich stärker auf Gegenwart und Zukunft. Wofür sind Sie gerade dankbar? Was macht Sie stolz? Was können Sie richtig gut? Sie werden überrascht sein wie gut es sich anfühlt, den Kritiker in uns auch mal der Eigenliebe unterzuordnen.

Tragen Sie diese Einstellung nach außen!

Die Selbstliebe ist der Schlüssel zur Nächstenliebe. Ein Leitsatz, den Sie gerne im Umgang mit Ihren Mitmenschen anwenden dürfen. Verwechseln Sie diese Einstellung nicht mit Egoismus, denn Sie können auch weiterhin für andere da sein. Es geht viel eher darum, dass Sie Komplimente, Lob und Geschenke auch mal dankend annehmen dürfen. Sie haben es verdient! Keine Sorge, mit der positiven, inneren Einstellung werden Sie auch bei Ihren Freunden weiterhin gut ankommen.

Diese (vielleicht ungewohnte) Achtsamkeit erfordert zu Beginn etwas Übung, führt aber auf einen Weg der Selbsterkenntnis und Persönlichkeitsentwicklung. Neugierig geworden?

Unbenannt

Ich freue mich sehr, Sie bei meinem Urlaubs-Seminar „Zeit für mich“ zu treffen und gemeinsam mit Ihnen tiefer in die Materie einzusteigen (http://rode-seminare.de/zeit-fuer-mich/).